Unser Beitrag zu Schönheit und Wohlbefinden

Hygiene und Schönheit gehören zu den fundamentalen Bedürfnissen der Menschen und sind wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Unsere Kosmetik- und Körperpflegeprodukte, die täglich von Millionen von Menschen weltweit verwendet werden, leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.

Der Erfolg unserer Kosmetik- und Körperpflegeprodukte beruht auf dem Anspruch, verbraucherrelevante Produkte mit hoher Wirksamkeit und Verträglichkeit anzubieten. Sicherheit und Leistung unserer Produkte werden dabei stets auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse nachgewiesen. Im Mittelpunkt unseres Innovationsprozesses steht das Bestreben, ein immer besseres Verständnis für die Bedürfnisse unserer Verbraucher in den unterschiedlichen Regionen zu entwickeln. Dazu gehört auch der Trend zu umwelt- und gesundheitsbewussten Lebensstilen.

Die Entwicklung von nachhaltigen Produkten bietet für uns eine Vielzahl von Ansatzpunkten für Innovationen. So sind wir immer auf der Suche nach noch wirksameren und verträglicheren, aber auch effizienteren Rezepturen, die bessere Leistung mit weniger Rohstoff- und Materialeinsatz erzielen. Dazu gehören auch Produkte, deren Wirkung besonders lange anhält, oder Produkte, die den Verbrauch von Wasser und Energie während der Produktion und Anwendung reduzieren.

Produkt- und Verbrauchersicherheit

Nur gut verträgliche und in der Anwendung sichere Kosmetikprodukte gewinnen auf Dauer das Vertrauen unserer Verbraucher. Deshalb legen wir bereits bei der Entwicklung unserer Produkte höchsten Wert auf gesundheitliche Verträglichkeit. Alle Kosmetikprodukte einschließlich der einzelnen Inhaltsstoffe durchlaufen ein umfangreiches Prüf- und Bewertungsprogramm, um ihre Verträglichkeit sicherzustellen. Dabei berücksichtigen wir auch die Bedürfnisse von Allergikern und Menschen mit sensibler Haut. Alle Pflegeprodukte unserer Marke Diadermine sind mittlerweile durch die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert und erfüllen damit höchste Ansprüche in Bezug auf Hautverträglichkeit. Unsere Kompetenz beim Thema Hautverträglichkeit nutzen wir auch verstärkt in anderen Produktkategorien. 2011 beispielsweise haben wir mit Taft Sensitive Haarspray und Stylingschaum zwei Produkte für empfindliche Kopfhaut auf den Markt gebracht.

Sicherheit auch durch professionelle Beratung und Schulung

Zu einer sicheren Produktanwendung gehört die umfassende Verbraucherberatung. Dafür steht in jedem Land, in dem unsere Produkte verkauft werden, eine Beratungshotline zur Verfügung.

Sie gibt kompetent und schnell verlässliche Auskünfte zu Produkteigenschaften oder Inhaltsstoffen. Allein in Europa gibt es pro Jahr rund 180.000 Kontakte mit Verbrauchern. Die Anfragen beziehen sich vor allem auf die Wirkung unserer Produkte sowie auf deren Anwendung. Alle produktbezogenen Rückmeldungen werden im Rahmen unseres Qualitätssicherungssystems dokumentiert und fließen in den weiteren Produktentwicklungsprozess ein.

Im Internet bieten wir unseren Verbrauchern zum Beispiel auf den Seiten About Cosmetics in der Rubrik „Mein sicheres Colorieren“ Unterstützung für eine sachgerechte und sichere Anwendung von Haarcolorationen. Hier informieren wir darüber, was Verbraucher vor, bei und nach dem Haarefärben beachten sollten. In einem Video erläutern wir Schritt für Schritt, wie vor jeder Anwendung ein Hautverträglichkeitstest durchgeführt und wann auf das Colorieren verzichtet werden muss. Außerdem beantworten wir auf der Internetseite häufig gestellte Fragen, zum Beispiel zu einem Allergierisiko oder zur Produktsicherheit generell. Auch unsere professionellen Friseurkunden unterstützen wir mit Schulungen und Informationen. So bieten wir im Rahmen der internationalen Akademie Schwarzkopf (ASK) ein berufliches Weiterbildungsprogramm an, um unsere Friseure unter anderem bei der sachgemäßen Anwendung unserer Produkte zu unterstützen. Schwarzkopf Professional/Ausbildung

Zu unserer Ausrichtung auf Nachhaltigkeit gehört auch die Verpflichtung, verantwortlich zu werben. Wir stellen sicher, dass unsere Werbeaussagen auf erwiesenen Eigenschaften der Produkte und wissenschaftlichen Daten zur Produktleistung basieren sowie dass die Informationen, die wir zur Verfügung stellen, eindeutig und leicht verständlich für die Verbraucher sind. Durch gezielte Kommunikation machen wir die Vorteile unserer Produkte deutlich und regen zur ressourcenschonenden Anwendung an, zum Beispiel mit dem Duschrechner im Internet: Schauma-Duschrechner.

Der Duschrechner für energiebewusstes Verbraucherverhalten

Bild Duschrechner

Über den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO2- Emissionen entscheiden maßgeblich die Verbraucher beim Duschen. Mit dem interaktiven Duschrechner von Schauma und Dial kann sich jeder Verbraucher online informieren, wie sich der Energieverbrauch bei unterschiedlicher Wassertemperatur und Duschdauer verändert. So können Verbraucher schnell erkennen, wie sie unmittelbar den CO2-Fußabdruck eines Produkts durch ihr eigenes Verhalten beeinflussen können.
Schauma
Dialsoap

Systematische Bewertung unserer Produkte

Wir bewerten die Umweltauswirkungen unserer Produkte entlang ihres Lebenszyklus, um unser gesamtes Produktportfolio systematisch zu verbessern. In einem ersten Schritt haben wir einen CO2-Fußabdruck für unsere verschiedenen Kosmetikprodukte berechnet. Dieser erfasst alle klimarelevanten Treibhausgasemissionen, die entlang der Wertschöpfungskette eines Produkts anfallen – also vom Bezug der Rohstoffe über Herstellung, Nutzung bis zur Entsorgung.

Basierend auf den Ergebnissen lassen sich pro Kategorie Ansätze für Verbesserungen definieren. Zum Beispiel ist die Herstellung der Aluminiumdosen unserer Haar- und Deosprays vergleichsweise energieintensiv. Daher prüfen wir, ob alternative Materialien wie recyceltes Aluminium oder Weißblech den CO2-Fußabdruck dieser Kategorien senken können.

Oft entsteht der Hauptenergieverbrauch unserer Produkte während ihrer Anwendung – zum Beispiel beim Duschen oder Haarewaschen. Dafür entwickeln wir Instrumente für die Verbraucherkommunikation.

Anwendung der Erkenntnisse von Lebenszyklusanalysen

Bild Dial Naturals

Exemplarisch für die Kategorie Shampoo haben wir bereits 2009 im Rahmen des Projekts „Product Carbon Footprint“ (PCF) in Deutschland den CO2-Fußabdruck eines Schauma-Shampoos berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass 94 Prozent des CO2-Fußabdrucks in der Nutzungsphase durch die Erwärmung des Wassers für das Waschen der Haare entstehen. Den größten Einfluss auf den Energieverbrauch haben daher die Verbraucher. Um unseren Verbrauchern die Umweltauswirkungen ihres Verhaltens bei so alltäglichen Aktivitäten wie dem Duschen oder dem Haarewaschen aufzuzeigen, haben wir einen Duschrechner entwickelt.

Wir arbeiten kontinuierlich an einer Verringerung des verbleibenden Anteils. Einer der größten Einflussfaktoren auf diesen Teil des CO2-Fußabdrucks sind die Rezepturen unserer Kosmetikprodukte. So zeichnet sich unsere neue Shampoo-Plattform- Rezeptur zum Beispiel durch eine innovative Kombination von Waschaktivstoffen – den Tensiden – aus. Durch die Reduktion der Gesamtmenge an Waschaktivstoffen bei gleichbleibender Produktleistung erfüllt diese Rezeptur unseren Anspruch nach steigender Ressourceneffizienz. Im Vergleich zur bisherigen Rezeptur hat die neue Plattform-Rezeptur je nach Variante einen zwischen 8 und 21 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck. Bezogen auf die Jahrestonnage im Jahr 2011 ergibt dies eine Reduzierung der CO2-Emissionen von rund 2.500 Tonnen.
Schauma
PCF-Projekt

Ganzheitliche Optimierung der Umweltbilanz

Neben dem Energieverbrauch spielen oft andere Nachhaltigkeitskriterien eine wichtige Rolle, um ein Produkt ganzheitlich zu verbessern: zum Beispiel die Verträglichkeit der Inhaltsstoffe, die Herkunft der nachwachsenden Inhaltsstoffe, die biologische Abbaubarkeit oder die Verpackung.

So optimieren wir unsere Produkte, die nach Gebrauch ins Abwasser gelangen, seit vielen Jahren hinsichtlich ihrer biologischen Abbaubarkeit. 2011 lag der Anteil biologisch leicht abbaubarer Inhaltsstoffe in unseren Seifen, Shampoos und Duschgelen bei 80 Prozent. Unser Ziel ist es, bis Ende 2012 den Anteil auf 90 Prozent zu erhöhen. Bei den waschaktiven Substanzen – den Tensiden – liegt der Wert der leicht biologisch abbaubaren Substanzen bereits bei über 90 Prozent. Beim Einsatz von Inhaltsstoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe achten wir auf deren Herkunft sowie Anbau- und Herstellbedingungen. Auch bei unseren Verpackungen optimieren wir den Materialverbrauch und achten auf die Art der verwendeten Materialien.

Markenengagement: Henkel engagiert sich für die Gesellschaft

Logos „Look Good…Feel Better“ und „Shaping Futures“

Über unsere Marken und unsere Mitarbeiter engagieren wir uns weltweit in gemeinnützigen Projekten. So unterstützt der Unternehmensbereich Kosmetik/ Körperpflege beispielsweise seit 2006 das internationale Programm „Look Good…Feel Better“ als Partnerfirma. Unter dem Dach dieser Initiative werden zusammen mit gemeinnützigen Gesellschaften wie der deutschen „DKMS Life“ oder dem „Schweizer Verein für Frauen nach Brustkrebs“ kostenfreie Kosmetikseminare für Krebspatientinnen angeboten. Außerdem engagiert sich Schwarzkopf Professional seit 2010 mit der Initiative „Shaping Futures“ gemeinsam mit Friseuren für die Ausbildung von Jugendlichen in SOS-Kinderdörfern.

Look good feel better
Schwarzkopf Professional – Shaping Futures

„Bei der Entwicklung von Formulierungen für neue Haarpflegeprodukte berücksichtigen mein Team und ich stets die sechs Henkel-Fokusfelder.“

Bild Dr. Elisabeth Poppe
Dr. Elisabeth Poppe
international zuständig für die Forschung und Entwicklung von Haarpflegeprodukten.
Bild Website About-Cosmetics
Bild Dial Naturals

Die Seifen und Duschgele von Dial Naturals in den USA enthalten einen Anteil von 94 Prozent an Inhaltsstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen und sind leicht biologisch abbaubar.

Letzte Aktualisierung: 8. März 2012