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Verbesserung anhand von Lebenszyklusanalysen

Mithilfe von Lebenszyklusanalysen und mit unserem langjährigen Wissen über Nachhaltigkeit untersuchen wir, wo in den verschiedenen Produktkategorien die größten Umweltauswirkungen anfallen (siehe Seite 26). Die Ergebnisse nutzen wir, um Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Denn nur die Betrachtung des Gesamtsystems stellt sicher, dass die getroffenen Maßnahmen zu einem insgesamt verbesserten Nachhaltigkeits­profil unserer Produkte führen.

Zur Weiterentwicklung und Vereinheitlichung der entsprechenden Bilanzierungsmethoden – auch zu Themen wie dem CO2- und Wasser-Fußabdruck von Produkten – arbeiten wir gemeinsam mit externen Partnern. Beispielsweise engagieren wir uns im „Sustainability Consortium“ oder der „Measurement Group“ des „Consumer Goods Forum“. Seit Anfang 2011 beteiligen wir uns zudem an einem Projekt der EU-Kommission zur Etablierung einer einheitlichen Methodik zur Berechnung ökologischer Fußabdrücke für Organisationen und Produkte. Für den Bereich „Produkte“ wurde eine Fallstudie zu Somat 10 ausgewählt. www.henkel.de/nb2011 | 11

Um das Thema Nachhaltigkeit für die tägliche Arbeit unserer Produktentwickler zu operationalisieren, haben wir verschiedene Instrumente entwickelt, die im Henkel-Sustainability#Master zusammenlaufen. Herzstück ist eine Matrix, in die pro Produktkategorie die sogenannten Hotspots übertragen werden (siehe Grafik rechts). ­So kann die Nachhaltigkeitsbilanz zweier Produkte oder Prozesse verglichen und Verbesserungen sowie Verschlechterungen transparent dargestellt werden. 2011 setzten wir den Sustain­ability#Master in Pilotprojekten zum Beispiel für die Kommunikation mit Handelspartnern ein.

 

Nachhaltigkeitsbewertung im Henkel-Innovationsprozess

Grafik Nachhaltigkeitsbewertung im Henkel-Innovationsprozess

Letzte Aktualisierung: 8. März 2012