Einheitliche Standards und klar definierte Verantwortlichkeiten

Grundlage für unsere weltweiten Effizienzprogramme sind weltweit einheitliche Standards für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (SHE) sowie integrierte Managementsysteme. Unsere SHE- wie auch unsere Sozialstandards gelten für alle Standorte weltweit. Durch einen klar definierten Prozess aus Kommunikation, Schulungen und Audits gewährleisten wir die Einhaltung dieser Standards besonders auf Produktionsebene. Die Umwelt-Managementsysteme an unseren Standorten lassen wir extern zertifizieren, wenn wir dadurch Wettbewerbsvorteile erzielen. Ende 2011 kamen rund 70 Prozent der Produktionsmenge aus Werken, die nach der international anerkannten Norm für Umwelt-Management­systeme ISO 14001 zertifiziert sind.

Bereits beim geplanten Kauf von Unternehmensbeteiligungen und anderen Investitionen sind unsere Standards fester Bestandteil der „Due Diligence“-Prüfungen. Auf Basis der Ergebnisse erarbeiten wir detaillierte Maßnahmenpläne, um neu akquirierte Standorte – wo nötig – an die Standards von Henkel heranzuführen.

Schulungsprogramme rund um unsere Standards

Das Führungsverhalten auf lokaler Ebene spielt eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Ausrichtung von Henkel auf Nachhaltigkeit sowie der Durchsetzung unserer Standards. Daher legen wir den Fokus auf spezielle Trainingsprogramme zur Sensibilisierung aller Mitarbeiter in der Produktion. Dazu gehören die Einführung moderner Managementmethoden, fachliche Weiterbildungs- und Qualifizierungsseminare sowie Schulungen rund um das Thema „Führungsverhalten im Bereich Sicherheit, Gesundheit und Umwelt“. Allein die Konzernrevision schulte im Jahr 2011 über 250 Mitarbeiter bezüglich der Henkel-Standards zu Sicherheit, Gesundheit und Umwelt. Die Bandbreite der Inhalte reicht von Risikobewertungen über Notfallmanagement bis hin zu Managementsystemen.

Ergebnisse unserer Auditprogramme

Die Einhaltung unserer Codes und Standards prüfen wir durch regelmäßige Audits an unseren Produktions- und Verwaltungsstandorten sowie zunehmend auch bei Lohnherstellern und in Logistikzentren. Die Audits sind ein wichtiges Instrument, um Risiken zu identifizieren und Verbesserungspotenziale ausfindig zu machen. 2011 haben wir weltweit 62 Audits durchgeführt. Im Zug der Audits wurden insgesamt 1.586 Korrekturmaßnahmen vereinbart, um Henkel noch besser, effizienter und sicherer zu machen. Die Standards zu Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (SHE) haben wir an 35 Standorten überprüft und daraufhin 256 Optimierungsmaßnahmen initiiert. Diese betreffen zum Beispiel die vorgeschriebene Kennzeichnung von Rohstoffen und Materialien, die Lagerhaltung oder auch das schnelle Erreichen von Fluchttüren.

Georisiken unserer Standorte

Im Zusammenhang mit Naturkatastrophen werden sogenannte Georisiken für Unternehmen verstärkt diskutiert. Beispiele aus dem Jahr 2011 sind die schweren Erdbeben in Neuseeland und Japan – von deren wirtschaftlichen Folgen auch Henkel-Standorte betroffen waren.

Die Analyse von Produktionsrisiken ist wesentlicher Bestandteil unseres konzernweiten Risikomanagements. Dies gilt für bestehende Standorte ebenso wie für neue Investitionsprojekte. Im Rahmen von Standortbegehungen bewerten wir auch Georisiken aufgrund lokaler geografischer Gegebenheiten. Hierzu zählt zum Beispiel die Lage in Erdbeben- oder Hochwassergebieten. Aber auch die Wasserverfügbarkeit in einer Region oder geografische Veränderungen, bedingt durch den Klimawandel, berücksichtigen wir verstärkt in unseren Risikoanalysen.

Weiterführende Links

Interne Audits

Letzte Aktualisierung: 8. März 2012