Leistung verbessern, Ressourcenverbrauch verringern

Henkel verfügt über Produktionsstandorte in 56 Ländern. Zusätzlich haben wir in vielen Ländern Verwaltungs-, Forschungs- und Marketingstandorte sowie Lager und Logistikzentren. Damit schaffen wir vielerorts als lokaler Arbeit- und Auftraggeber positive Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Voraussetzung für die Herstellung hochwertiger Marken und Technologien sind effiziente und moderne Produktionsstätten. Dazu gehört auch der weltweite Transfer von Wissen und neuen Technologien.

Die kontinuierliche Verbesserung unserer Prozesse und Standortstrukturen bei gleichzeitiger Reduktion von Energie-, Wasser- und Materialverbrauch sowie Umweltbelastungen sind wichtige Aspekte unseres Qualitätsversprechens. Mit Blick auf unser 20-Jahres-Ziel „Faktor 3“ haben wir uns neue konkrete Zwischenziele für unsere Produktionsstandorte gesetzt: Bis 2015 wollen wir unseren ökologischen Fußabdruck in den Fokusfeldern „Energie und Klima“, „Wasser und Abwasser“ sowie „Materialien und Abfall“ jeweils um weitere 15 Prozent pro Produktionseinheit reduzieren. Insgesamt streben wir dadurch für die nächsten fünf Jahre eine Effizienzsteigerung von 30 Prozent an – also fünf bis sechs Prozent pro Jahr.

Insgesamt trugen unsere weltweiten Programme 2011 dazu bei, dass 67 Prozent unserer Standorte ihren Wasserverbrauch, 61 Prozent ihren Energieverbrauch und 50 Prozent ihr Abfallaufkommen verringern konnten.

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Daher hat Henkel im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Energie & Klima“ als eines von sechs Fokusfeldern definiert und mit einem klaren Effizienzziel hinterlegt: weitere Reduktion des Energieverbrauchs pro Produktionseinheit um 15 Prozent bis 2015. So werden wir auch weiterhin in allen Ländern, in denen wir tätig sind, einen Beitrag zur Erreichung von Klimaschutzzielen leisten.

Unsere Strategie verfolgt dabei den Ansatz „Reduktion vor Kompensation“. Grundsätzlich wollen wir erst alle Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen CO2-Emissionen ausnutzen, um klimaschädliche Gase von vornherein zu vermeiden. Erst dann erwägen wir den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien oder CO2- Neutralisierung durch Zertifikate. Dennoch prüfen wir, wo der Einsatz von erneuerbaren Energiequellen für uns wirtschaftlich sinnvoll ist und einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Zur ganzheitlichen Optimierung unseres betrieblichen „CO2-Fußabdrucks“ suchen wir auch bei Entwicklung, Transport und Lagerung unserer Produkte sowie bei Geschäftsreisen und Bürogebäuden nach Verbesserungsmöglichkeiten.

Ziel 2010 bis 2015:

–15 %Energie, Wasser und
Abfall pro Produktionseinheit.

  • Drei Umwelt-Icons
Bild Produktionsstandort in Ratibor
Am Produktionsstandort in Ratibor reduzieren wir kontinuierlich den Energieverbrauch und damit die CO2-Emissionen.

Letzte Aktualisierung: 8. März 2012