Gemeinsames Verständnis rund um das Thema Nachhaltigkeit schaffen

Die Entwicklung und das Bewusstsein aller Mitarbeiter hinsichtlich der Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens spielen eine Schlüsselrolle bei unserer Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. In der Aus- und Weiterbildung sind Arbeitsmodule zum Thema Nachhaltigkeit fester Bestandteil. Regelmäßige Umweltschutzwochen, Schulungen zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz oder Seminare zu Compliance, Diversity und Sozialstandards sollen jedem Mitarbeiter aufzeigen, welche vielfältigen Anknüpfungspunkte das Thema Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag bietet. Workshops zu spezifischen Themen – zum Beispiel Logistik, Marketing, Forschung oder Bioplastik – sollen nicht nur eine gemeinsame Wissensbasis schaffen, sondern sicherstellen, dass die erarbeiteten Lösungen alle Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen. Aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen zum Thema Nachhaltigkeit werden in der Mitarbeiterzeitung Henkel Life, im Intranet oder in speziellen Newslettern behandelt. Außerdem werden in Managementsystemen unsere Vision, Werte, Codes und Standards zu konkreten Arbeitsanweisungen ausgeführt.

Verankerung der Nachhaltigkeitsstrategie 2030

Zur Einführung der neuen Henkel-Nachhaltigkeitsstrategie 2030 waren unsere rund 3.000 Team-Leiter weltweit aufgefordert, die neue Strategie mit ihrem Team zu diskutieren und einen „Nachhaltigkeits-Action-Plan“ für den jeweiligen Aufgabenbereich zu entwickeln – zugeschnitten auf die jeweiligen Chancen und Herausforderungen in ihrem Geschäft. So stellen wir sicher, dass die Strategie in jedem Unternehmensbereich, jeder Funktion und jeder Region in konkrete Projekte überführt wird. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen zwei Fragen: Was machen wir heute schon gut? Was können wir in Zukunft noch besser machen?

Zur Vermittlung unserer neuen Nachhaltigkeitsstrategie haben wir ganz bewusst diesen dialogorientierten Ansatz gewählt. Denn eine klare Strategie ist nur der Anfang: Nachhaltiges Wirtschaften kann erst dann fest in die täglichen Aufgaben integriert sein und zu einem Leitbild für Verhalten und Entscheidungen werden, wenn alle Mitarbeiter die entsprechenden Prinzipien verstehen und eine Möglichkeit haben, ihren Beitrag einzubringen. Die gemeinsame Diskussion soll die Strategie erklären und dazu anregen, bei kurz- und langfristigen Maßnahmen stets die ganze Wertschöpfungskette zu betrachten und auch Zielkonflikte offen anzusprechen. Bis Ende 2011 war weltweit jede Top-Führungskraft aufgefordert, mit ihren direkten Mitarbeitern ein „Action Plan“-Meeting durchzuführen. Bis Mitte 2012 soll dieser Prozess auch für die unteren Führungsebenen abgeschlossen sein. Neben dem Instrument der „Action Plan"-Meetings integrieren wir das Thema Nachhaltigkeit weiterhin auch verstärkt in andere bestehende Trainings und Schulungen.

Internationaler Austausch und Dialog

Der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis rund um das Thema Nachhaltigkeit im Personalmanagement ermöglicht uns, neue Perspektiven und Entwicklungen aufzunehmen. So engagieren wir uns in der Arbeitsgruppe „People Matter: Capacity Building“ des World Business Council of Sustainable Development (WBCSD). Diese Gruppe entwickelt Konzepte und Fallstudien, die darstellen, wie Mitarbeiter erfolgreich in nachhaltiges Wirtschaften eingebunden werden können.

Weiterführende Links

WBCSD „People Matter“

Bild „Action Plan“-Meeting
Nachhaltigkeitsstrategie 2030 „Action Plan“-Meeting: Joachim Bolz (Vierter von links), Geschäftsführer von Henkel Frankreich, diskutiert mit dem Führungsteam und Henkel-Experten die Umsetzung der neuen Nachhaltigkeitsstrategie.

Letzte Aktualisierung: 8. März 2012