Unser betrieblicher CO2-Fußabdruck

Unseren betrieblichen „CO2-Fußabdruck“ für das Jahr 2011 schätzen wir auf rund 1,4 Millionen Tonnen.

Für unser Reporting messen wir die direkten und indirekten Kohlendioxid-Emissionen unserer wichtigsten Produktionsstandorte, die 95 Prozent der weltweiten Produktion repräsentieren. Unser Reporting umfasst sowohl eigene Kohlendioxid-Emissionen, freigesetzt durch Henkel-Aktivitäten (Scope 1), als auch die Kohlendioxid-Emissionen, die bei der Erzeugung von fremdbezogener Energie entstanden sind und nicht direkt an den Henkel-Standorten emittiert wurden (Scope 2). Prozessbezogene Emissionen sind dabei nicht relevant. Kohlendioxid-Emissionen aus Übertragungsverlusten und vorgelagerten Aktivitäten (z.B. Exploration, Transport) sind nicht enthalten.
Die von Henkel emittierten CO2-Emissionen entstehen hauptsächlich durch Energieerzeugung und -verbrauch. Andere CO2-Emissionsquellen sind für unsere Geschäftstätigkeit nicht relevant. Das Gleiche gilt für die Emissionen anderer Treibhausgase. Sie bilden weniger als ein Prozent der Scope-1- und Scope-2-Emissionen. Die von uns verwendeten Emissionsfaktoren sind länderspezifisch und abgeleitet aus bestehenden Datenbanken für Lebenszyklusanalysen.

Um auch die Emissionen unserer Logistik (Scope 3) genauer zu erfassen, haben wir bereits vor einigen Jahren mit dem Aufbau eines entsprechenden Datenerfassungssystems begonnen. Dieses wird jährlich verbessert. Es ermittelt den weltweit Transportaufwand pro Verkehrsträger (in Tonnenkilometern), der durch den Transport unserer Produkte vom Standort zum Lager, und vom Lager zu unseren Kunden verursacht wird. Mithilfe von Emissionsfaktoren errechnen wir darauf aufbauend unsere Transportemissionen.

Weitere Scope-3-Emissionen, insbesondere durch Rohstoffe und Produktnutzung, berechnen wir auf Produktebene.

Gesamtbilanz: Unser betrieblicher CO2-Fußabdruck 2011

Grafik betrieblicher CO2-Fußabdruck 2011

„Faktor 3“: Datenerfassung ausbauen

Die Etablierung von Messsystemen für relevante Umwelt- und soziale Parameter entlang unserer gesamten Wertschöpfungsketten ist ein Arbeitsschwerpunkt der nächsten Jahre – auch um Fortschritte auf dem Weg zu unserem Ziel „Faktor 3“ transparent darzustellen. Dazu suchen wir die intensive Zusammenarbeit mit unseren Partnern, insbesondere mit Lieferanten, Lohnherstellern und Kunden.

Letzte Aktualisierung: 8. März 2012