Beispiele für unseren integrierten Dialogansatz

Mehr als 47.000 Mitarbeiter weltweit sind aufgefordert, in ihrem täglichen Arbeitsumfeld Verantwortung zu übernehmen und die Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens in ihren Entscheidungen und Projekten zu berücksichtigen. Daher ist auch der Stakeholder-Dialog grundsätzlich Teil der Aufgabe jedes Mitarbeiters. So stellen wir sicher, dass die lokalen und regionalen Herausforderungen zwischen den jeweiligen Experten in unserem Unternehmen und den entsprechenden Interessengruppen diskutiert werden können. Konzepte und Lösungen erarbeiten wir idealerweise dort, wo sie auch bewertet und umgesetzt werden. Instrumente, Themen, Dauer und Intensität des Dialogs sind auf die einzelnen Interessengruppen und ihre spezifischen Fragestellungen abgestimmt.

So kamen auch 2011 wieder in vielen Ländern Henkel- Mitarbeiter mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Dialog zusammen. Insgesamt nahm Henkel im Lauf des Jahres an über 150 Nachhaltigkeitsveranstaltungen in 29 Ländern teil.

Beispiele für unseren integrierten Dialog – angepasst an unsere Stakeholder

Stakeholder  Thema
Verbraucher, Kunden und Handel International: In 52 Ländern ist die Akademie Schwarzkopf heute weltweit vertreten. Das Aus- und Weiterbildungssystem für Friseurkunden reicht von Seminaren zu Schnitttechniken über Modeberatung bis hin zu Managementkursen und ersetzt in vielen Ländern die nicht vorhandenen Standards bei der Ausbildung.
Ost- und Mitteleuropa: Für die Aus- und Weiterbildung von Handwerkern baut Henkel Schulungszentren auf, um die optimale und ressourcenschonende Anwendung unserer Bautechnik-Produkte sicherzustellen. In Mittel- und Osteuropa hat Henkel Ceresit 60 Schulungszentren für Handwerker ins Leben gerufen und unterstützt so die Ausbildung vor Ort.
International: Um unseren Kunden die Vorteile unserer Innovationen transparent darzustellen, haben wir zahlreiche Instrumente entwickelt, beispielsweise den "Value Calculator". Durch den können unsere Kunden errechnen, welchen ökonomischen Vorteil sie durch den Einsatz unserer Produkte haben. Der "Value Calculator" ist mittlerweile für über 30 Marken wie Bonderite, TecTalis, Macroplast und Macromelt verfügbar.
International: Auf der Internetseite www.henkel321.com von WINTeQ und Ceretherm können sich unsere Kunden und Verbraucher individuell den jährlichen Energiebedarf ihres Hauses sowie die Einsparpotenziale durch ausreichende Dämmung und Dichtung errechnen lassen.
International: Auf der Internetseite www.about-cosmetics.com/de bieten wir unseren Verbrauchern in der Rubrik "Safe Coloring For You" Unterstützung für eine sachgerechte und damit sichere Anwendung von Haarcolorationen.
Deutschland: Mit www.henkelhaus.de haben wir ein neues interaktives Konsumentenportal entwickelt, für alle Fragen rund um Heimwerken, Reparieren und Basteln.
Deutschland: Henkel ist Partner bei der bundesweiten Aktionswoche der REWE Group "Hallo Erde!". Solche Kooperationen mit dem Handel, wie dieses Mal mit der REWE Group, ermöglichen es Henkel, die Verbraucher über einen möglichst umweltverträglichen Gebrauch zu informieren. Dies ist besonders wichtig, da der "ökologische Fußabdruck" vieler Produkte zum großen Teil von der richtigen Anwendung bestimmt wird. 
Analysten und Investoren Deutschland: Henkel sucht aktiv den Dialog mit Finanzanalysten. Aus diesem Grund beteiligen sich Vertreter des CSR/Nachhaltigkeitsmanagements und von Investor Relations aktiv an Arbeitsgruppen der "Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management" (DVFA) zum Thema nachhaltiges Investment.
Politik, Behörden und NGOs      Henkel unterstützt 2011 die Auftaktkonferenz "Spread – Sustainable Lifestyles 2050", ein zweijähriges EU-Projekt des CSCP – Centre of Sustainable Consumption and Production.
Öffentlichkeit und Nachbarn   Brasilien: Kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeiter, von deren Familien und Nachbarn für die Themen Umweltschutz, Gesundheit und Unfallprävention. Die Modenschau „Vom Müll zum Luxus“, organisiert von unserem Werk in Itapevi, zeigt beispielsweise anhand von kreativen Kunstwerken, welche Materialien und Gegenstände täglich in den Abfall wandern, um so das Bewusstsein für Wertstoffe zu steigern.
Neuseeland: Am Standort Auckland New Lynn in Neuseeland sammelten Mitarbeiter der Produktion Plastikabfälle und Pappe, die den umliegenden Schulen als Rohmaterial für ein "Trash-to-Fashion"-Event zur Verfügung gestellt wurden. Das Bewusstsein für die Abfallproblematik und Recycling wurde sowohl bei den Schülern als auch am Standort selbst durch die Aktion gestärkt.
Deutschland: Wie in den vergangen Jahren hat die Kommunikationsabteilung von Henkel auch 2009 wieder den "Bundesweiten Aktionstag nachhaltiges (Ab-)Waschen" mit Informationsbroschüren und Verbraucherständen begleitet.
Wissenschaft und Hochschulen  USA: Henkel-Mitarbeiter der Forschung und Entwicklung kooperieren mit der Arizona State University und dem dort ansässigen Global Institute of Sustainability (GIOS) bei der Erstellung von Lebenszyklusanalysen für Waschmittel. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt.
Deutschland: In Kooperation mit den Universitäten Rostock und Oldenburg entwickelten Mitarbeiter der Henkel-Forschung im Rahmen des Leuchtturmprojekts "Produktbezogener Umweltschutz und Nachhaltigkeit an Schulen" des Unternehmensbereichs Wasch-/Reinigungsmittel Konzeptmappen für den Chemieunterricht. Die folgenden Materialien sind frei verfügbar: Waschen für eine saubere Umwelt:
PDF-Download: Anfangsunterricht Chemie 

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Weiterführende Links

Vision und Werte
Mitarbeiter

Bild Workshop
Ein Schritt zur Entwicklung unserer neuen Nachhaltigkeitsstrategie: Bei einem Workshop Ende 2010 diskutierten Nachhaltigkeitsexperten mit dem Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted und Mitgliedern des Henkel Sustainability Councils.

Letzte Aktualisierung: 8. März 2012